Landingpages, die konvertieren: Der Aufbau einer Lösungsseite für Microsoft-Partner
Eine Landingpage konvertiert, wenn sie die Suchanfrage sofort bestätigt, das Problem des Besuchers in seiner Sprache beschreibt, Vertrauen aufbaut und den nächsten Schritt leicht macht. Acht Bausteine bilden dafür das Gerüst.
Dein Portfolio ist stark. Wir sorgen dafür, dass es gefunden wird: jeden Tag, bei Google und in der KI-Suche.
Warum viele Seiten keine Anfragen bringen
Die Seite rankt, Besucher kommen, aber das Formular bleibt leer. Meist liegt es nicht am Angebot, sondern an der Seite: zu allgemein, zu viel Anbieter-Sprache, zu viele Optionen oder ein Formular mit zwölf Pflichtfeldern.
Die acht Bausteine
1. Überschrift, die die Suche spiegelt: Wer „Teams Telefonie für Steuerkanzleien“ sucht, sollte genau das als Überschrift lesen.
2. Problem in Kundensprache: Zwei, drei Sätze zu den typischen Herausforderungen. Der Besucher soll denken: Die verstehen uns.
3. Lösung und Nutzen: Was ändert sich nach dem Projekt? Konkrete Ergebnisse statt Feature-Liste.
4. Ablauf in Schritten: Vom Erstgespräch bis zum Go-live in drei bis fünf Schritten. Das nimmt Unsicherheit.
5. Vertrauenssignale: Microsoft-Partnerstatus, Spezialisierungen, Kundenlogos, ein kurzes Zitat aus einem Projekt.
6. Häufige Fragen: Kosten, Dauer, Voraussetzungen. Ehrlich beantwortet, gern mit Spannen statt Fixpreisen.
7. Ein klarer nächster Schritt: Ein Button, eine Handlung, zum Beispiel „Erstgespräch vereinbaren“. Nicht fünf konkurrierende Angebote.
8. Ein kurzes Formular: Name, Unternehmen, E-Mail, Thema. Alles Weitere klärt das Gespräch.
Kleine Details, große Wirkung
- Der Button sollte ohne Scrollen sichtbar sein und am Ende wiederholt werden.
- Ein Ansprechpartner mit Foto und Name senkt die Hemmschwelle.
- Eine Antwortzusage wie „innerhalb von 24 Stunden“ schafft Verbindlichkeit.
- Die Seite muss auf dem Smartphone genauso gut funktionieren.
Testen statt raten
Überschrift, Button-Text und Formularlänge lassen sich gut testen. Schon kleine Änderungen können die Anfragequote spürbar verändern. Wichtig ist, nur eine Sache auf einmal zu ändern und genug Besucher abzuwarten.
Fazit
Eine gute Landingpage ist kein Prospekt, sondern ein Gesprächsöffner. Wer die Suche spiegelt, das Problem versteht, Vertrauen zeigt und den nächsten Schritt einfach macht, verwandelt Besucher in Anfragen.
Häufige Fragen
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang wie nötig, um die wichtigsten Fragen zu beantworten. Für erklärungsbedürftige Microsoft-Lösungen sind ausführlichere Seiten oft erfolgreicher.
Sollten Preise auf die Landingpage?
Preisspannen oder Einstiegspreise helfen bei der Qualifizierung und schaffen Vertrauen. Exakte Angebote bleiben dem Gespräch vorbehalten.
Wie viele Formularfelder sind optimal?
So wenige wie möglich. Vier bis fünf Felder reichen für ein Erstgespräch.
Wie messe ich die Konversion?
Über das Verhältnis von Besuchern zu Formularanfragen pro Seite, idealerweise ergänzt um die Qualität der Anfragen im CRM.